Aus Ihrem Testament muss deutlich hervorgehen, welche Personen als Erben eingesetzt werden. Neben den Erben können Sie natürlich weiteren Personen einen Gegenstand oder einen Geldbetrag hinterlassen. Es handelt sich dann um ein so genanntes Vermächtnis (Legat).



Um Erbschaftssteuern zu sparen, werden oft schon zu Lebzeiten Schenkungen vorgenommen. Allerdings muss eine Schenkung mindestens zehn Jahre vor dem Erbfall durchgeführt werden, sonst wird diese zum Nachlass hinzugerechnet und voll besteuert. Eine Schenkung muss notariell beglaubigt werden bzw. vollzogen sein, um gültig zu werden. Wird ein Gebäude oder Grundstück verschenkt, ist zur Wirksamkeit zusätzlich der Eintrag des Beschenkten ins Grundbuch erforderlich.


Wenn Sie dauerhaft festlegen möchten, für welche Zwecke Ihr Nachlass verwendet werden soll, bietet es sich an, eine Stiftung ins Leben zu rufen. Stiftungen verfolgen langfristige Ziele. Jede Stiftung muss von der Stiftungsbehörde genehmigt werden. Sie können Ihre Stiftung zu Lebzeiten gründen oder verfügen, dass nach dem Todesfall eine Stiftung gegründet wird. Ähnlich wie bei einer Schenkung oder Begünstigung einer gemeinnützigen Institution ergeben sich auch hier steuerliche Vorteile.